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News
China – erster Erfolg für Honeywell bei der strafrechtlichen Verfolgung von Plagiatoren
Honeywell konnte jüngst einen historischen Sieg gegen ein chinesisches Unternehmen erringen, das Garrett-Turbolader plagiierte.
Die Verurteilung des Assistant President des angeklagten Unternehmens schickt ein klares Signal an andere potenzielle Plagiatoren heraus und unterstreicht die Entschlossenheit, mit der Honeywell sein geistiges Eigentum schützt.
Nach jahrelang andauerndem Rechtsstreit fällte das Volksgericht von Fengcheng in der Provinz Liaoning das Urteil, das einen wichtigen Durchbruch gegen derartige kriminelle Aktivitäten darstellt. Neben einer einjährigen Freiheitsstrafe wurde außerdem ein Bußgeld von 100.000 RMB (rund 15.000 USD) verhängt. Weder seitens der Verteidigung noch der Anklage wurde Berufung eingelegt, so dass das Urteil mit sofortiger Wirkung rechtsgültig wurde.
Die Behauptung seitens Honeywell, dass der angeklagte wiederholt Plagiate von Garrett-Turboladern herstellte, konnte bewiesen werden. Bei der jüngsten Razzia im April 2009 wurden 166 Sätze gefälschter Garrett-Turbolader und -Rotoren sichergestellt, das ist die größte Anzahl, die je bei einer Razzia beschlagnahmt wurden.
Ed Goodwin, Director of Global Aftermarket, Turbo Technologies, erklärte, dass die Verurteilung sehr ermutigend sei und ein wichtiges Zeichen der Abschreckung in einer für Garrett-Plagiate bekannten Gegend Chinas setze. Neben anderen Vollstreckungs- und Aufklärungsbemühungen hatte das Strafverfahren außerdem zur Folge, dass seit Ende 2009 keine weiteren Plagiate von Garrett-Produkten mehr in Fengcheng aufgetaucht sind.
Abgesehen von der verhängten Strafe musste das Unternehmen Berichten zufolge auch einen Verlust von Regierungssubventionen im Wert von bis zu 3,5 Millionen RMB (rund 515.000 USD) und einen erheblichen Imageverlust hinnehmen.
„Honeywell ist mit dem Ergebnis zufrieden, wird die Situation aber weiterhin aufmerksam beobachten und nicht zögern, wirksame Schritte gegen jedes Unternehmen einzuleiten, das unsere geistigen Eigentumsrechte verletzt“, sagt Ed Goodwin.

